Die Legionen von Mainz/Mogontiacum

Das römische Mainz (Mogontiacum) ging bekanntlich aus einem 13/12 v.Chr. gebauten Zweilegionenlager im Gebiet des heutigen Kästrich (lat. castra) hervor und war zunächst Roms Operationsbasis für die Germanienfeldzüge und römisches Hauptquartier der oberen Heeresgruppe Germaniens. Seinen militärischen Charakter behielt Mainz auch während seiner Zeit als Hauptstadt der neu eingerichteten Provinz Obergermanien und unterschied sich dadurch wesentlich von anderen Verwaltungszentren wie Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) oder Trier (Augusta Treverorum).

Diesem Charakteristikum widmet sich seit dem 24. August die erste Kooperationsausstellung der rheinland-pfälzischen Landesmuseen »Im Dienst des Kaisers« im Rheinischen Landesmuseum Trier, die noch bis zum 7. April 2013 zu sehen sein wird. Rund 250 Exponate aus der Sammlung des Landsmuseums Mainz, darunter Grabsteine von Soldaten sowie zahlreiche Waffen und Ausrüstungsgegenstände, dokumentieren nicht nur das Dienst- und Alltagsleben der römischen Legionäre in Mogontiacum, sondern auch die römische Militärgeschichte von Rheinland-Pfalz insgesamt.

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