Bauherr versus Archäologie – ein aktueller Fall in Mainz

Im Rahmen einer Baumaßnahme am Rande der Mainzer Innenstadt ergibt sich für die Mainzer Archäologie durch den Einbruch eines Baggers vor zwei Wochen die unverhoffte Möglichkeit, der Stadtgeschichte sprichwörtlich näher auf den Grund zu gehen, da das Baugrundstück »in unmittelbarer Nähe zur römischen und zur mittelalterlichen Stadtmauer« liegt. Allerdings kollidieren die Untersuchungen natürlich mit dem Zeitplan der Bauunternehmer, was die Situation für beide Parteien selbstverständlich nicht einfacher macht. Dessen ist sich Marion Witteyer, Leiterin der Mainzer Außenstelle der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz, durchaus bewusst. Sie gibt jedoch zu bedenken: „Wir graben nicht aus purer Neugierde. Dazu hätten wir keine finanziellen und personellen Möglichkeiten. Wir haben die Chance und die Pflicht, einen Mosaikstein in einem wichtigen Siedlungsareal zu dokumentieren.“ Zur Situation in Mainz sowie den Plänen und Erwartungen der Archäologen s.u. die zitierten Beiträge:

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