»Gute Aussichten für die Archäologie«

Auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. (DGUF) geht der Archäologe Frank Siegmund in einem Kommentar unter anderem auf die Veränderungen ein, welche die Regierungsparteien in Nordrhein-Westfalen in ihrem im Juni beschlossenen Koaltionsvetrag für die Bodendenkmalpflege beschlossen haben. Demnach soll künftig »das Veranlasserprinzip, ein Schatzregal und ein deklaratorisches Eintragungsverfahren für Bodendenkmäler« festgelegt werden. Siegmund fasst die Konsequenzen wie folgt zusammen: »Mit der Aufnahme des Verursacherprinzips und der Schatzregals würde die Archäologie in Nordrhein-Westfalen wesentlich gestärkt werden. Ohne zusätzliche Belastung des Landeshaushalts könnten via Verursacherprinzip wieder mehr der unabwendbaren Ausgrabungen tatsächlich ausgeführt werden. […] Die Einführung des ›deklaratorischen Verfahrens‹ beim Denkmalschutz würde die alltägliche Praxis der Archäologen wesentlich vereinfachen: ein Bodendenkmal wäre – auch ohne förmliche Eintragung in eine Denkmalliste – rechtlich ein Bodendenkmal, wenn es alle definierten Eigenschaften eines solchen aufweist.« Seine Worte in Gottes Ohr und hoffentlich folgen den politischen Absichtserklärungen auch Taten.

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